Präventionsprojekt Dunkelfeld

KEIN TÄTER WERDEN

Stand: August 2019

Das Projekt

Das Angebot des Projektes umfasst anonyme, kostenlose und durch die Schweigepflicht geschützte Diagnostik und Behandlung für Personen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und/ oder Abbildungen sexuellen Missbrauchs an Kindern ('Kinderpornografie') konsumieren und therapeutische Hilfe suchen.

Im Rahmen der Therapie soll eine Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität stattfinden, um den Betroffenen zu helfen, verantwortungsvoll mit ihrer Neigung zu leben.

Kontakt und Terminvergabe

Termine werden durch unser Projektbüro vergeben.

Sie erreichen uns über folgende Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: +49-511-532-8052 

E-Mail: dunkelfeld.info@mh-hannover.de

Sprechzeiten (außer feiertags)

Dienstag 09.00 - 11.00 Uhr

Mittwoch 15.00 - 17.00 Uhr

Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr

An wen richtet sich das Projekt?

Die Therapie, wie sie im Verbund des Projektes angeboten wird, hat das Ziel, den betroffenen Personen Unterstützung anzubieten, um sexuelle Übergriffe durch direkten körperlichen oder indirekten Kontakt (beispielsweise durch den Konsum oder die Herstellung von kinderpornografischem Material) zu verhindern.

Wer teilnehmen will, muss bezüglich seiner auf Kinder gerichteten sexuellen Impulse über ein Problembewusstsein verfügen und von sich aus therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Zudem muss er sich im sogenannten 'Dunkelfeld' befinden, dass heißt...

  • Personen, die bislang keine Straftaten (sexuelle Übergriffe, Konsum von Kinderpornografie, etc.) begangen haben, aber befürchten, diese in der Zukunft zu begehen.

  • Personen, die bereits Straftaten begangen haben, aber den Strafverfolgungsbehörden (noch) nicht bekannt sind.

  • Personen, die bereits Straftaten begangen haben und dafür angezeigt und/ oder rechtskräftig verurteilt wurden, vorausgesetzt, dass sie ihre Strafe vollständig verbüßt haben, nicht mehr unter Aufsicht durch die Justiz stehen und somit alle rechtlichen Angelegenheiten abgeschlossen sind.

Nicht einbezogen in das Therapieprogramm werden Personen, gegen die aktuell wegen möglicher Straftaten ermittelt wird, die ihre Strafe nicht vollständig verbüßt haben und/ oder deren Urteil Auflagen beziehungsweise Bewährung beinhaltet.

Unterstützt durch